Jahrgang 2002 ∗∗∗∗

Als sehr warm wird das Jahr 2002 in Erinnerung bleiben, auch wenn es im Januar sehr kalt und die Sommerhitze nur von kurzer Dauer war. Dank der überdurchschnittlichen warmen Übergangsmonate präsentieren sich die Weine mit einer sehr interessanten Spannung und Komplexität. Während des gesamten Winters wurde Terlan nie in ein weißes Kleid getaucht. Ein durch die mangelnde Schneedecke ungeschützter Boden, der seit Herbstende des Vorjahres ausbleibende Niederschlag sowie die lang andauernde Kälte sorgten für einen wettermäßig schwierigen Jahresbeginn. Eine normale Regenmenge brachte erst der Monat Februar, der gleichzeitig den Auftakt für einen verhältnismäßig günstigen Witterungsverlauf im Frühjahr darstellte. In der Mitte des Monats März erwachte die Vegetation und konnte sich aufgrund der warmen Temperaturen ausgesprochen rasch entwickeln. Selbst ein Spätfrost zum Monatsende sowie ein unbeständiger aber stets warmer Witterungsverlauf im April konnten den Reben nichts anhaben. Das große Feuchtigkeitsdefizit während des Frühjahrs wurde im Wonnemonat Mai mit sehr vielen Regentagen aber stets überdurchschnittlich hohen Temperaturen ausgeglichen, so dass selbst die tieferen Bodenschichten mit ausreichend Wasser versorgt werden konnten. Unerwartet früh klopfte der Sommer an die Tür, doch die Hitzeperiode war nur von kurzer Dauer und schien nach nur 30 Tagen Ende Juni bereits wieder zu Ende zu sein. Wenig sommerlichen Charakter hatten die beiden Monate Juli und August, mit vielen Regentagen aber nur einer bescheidenen Regenmenge. Der Herbst startete zunächst mit sehr sommerlichen Tagen, aber gegen Ende September konnte ein starkes Temperaturgefälle verzeichnet werden, so dass sich die Temperaturen wiederum im Normalbereich einpendelten. Nach einer kurzen Regenperiode brachte vor allem der Oktober sehr günstiges Erntewetter.

Weißweine

Rotweine

Temperatur

13,0°C

Niederschlag

840,8 mm

Sonnenstunden

2.155 h