Jahrgang 2005 ∗∗∗∗

Zum Jahresauftakt gab es außergewöhnlich viele sonnige Tage aber auch trocken-kalte Nordwinde, die für sehr wenig Niederschlag in Form von Regen oder Schnee verantwortlich zeichneten. Auch im März blieb die Quecksilbersäule vor allem am Monatsanfang im frostig-kalten Bereich und erst gegen Ende des Monats konnte dank eines rapiden Temperaturanstiegs vom beginnenden Frühjahr die Rede sein. Der April machte seinem Namen alle Ehre und war von einem Wechsel zwischen warmen und kühlen Phasen charakterisiert, wobei der Niederschlag immer noch so gut wie ausblieb und in der Folge Blüte und Austrieb mit einer leichten Verspätung eintraten. Frühsommerlich mit reichlich Wärme zeigt sich der Mai, während der Juni sich außergewöhnlich heiß und immer noch trocken präsentierte. Durch den über Wochen und Monate hinweg fehlenden Niederschlag setzte die Holzreife außergewöhnlich früh ein und vor allem die Beeren blieben sehr klein und leicht, woran auch der im langjährigen Vergleich untertemperierte August mit einigen Regentagen nichts änderte. Trotz einiger heftiger Gewitter und Regentage in der Erntezeit konnten die großteils sehr lockerbeerigen und dadurch weniger fäulnisanfälligen Trauben voll ausreifen und so ein wiederum äußerst interessanter Jahrgang eingekellert werden.

Weißweine

Rotweine

Temperatur

12,6°C

Niederschlag

515,0 mm

Erntebeginn

05 September 2005

Sonnenstunden

2.374 h