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Sauvignon "Spargel"

2019

"Dieser Sauvignon Blanc ist ein wahrer Geheimtipp zu Spargelgerichten. Er wird gesondert gelesen und auch etwas zeitiger auf die Flasche gezogen. Durch sein zartfruchtiges Bukett und einer sehr frischen Aromatik schmeichelt er dem Spargel dadurch in besonderer Weise."
Rudi Kofler

Weitere Jahrgänge

Wein

Herkunftsgebiet: Südtirol - Italien
DOC Gebiet: Südtirol 
Sorte: 100% Sauvignon Blanc
Jahrgang: 2019
Ertrag: 63 hl/ha
Neigung: 5 - 30 %
Höhenmeter: 300 - 500 m

Ausbau

Lese und Traubenselektion per Hand; sanfte Pressung und Klärung des Mostes von den Trubstoffen; langsame Gärung bei kontrollierter Temperatur im Edelstahlbehälter; Lagerung und Reife für 6-7 Monate auf der Feinhefe im Stahltank.

Technische Daten

  • Alkoholgehalt: 13,0 % vol
  • Restzucker: 1,6 g/l
  • Gesamtsäure: 6,3 g/l

Servierempfehlung

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Glas für junge Weißweine
Serviertemperatur: 10 - 12 °C

Speisenempfehlung

alles rund um den Spargel von den klassisch zubereiteten gedämpften Spargel mit Boznersoße und gekochtem Schinken über eine Spargelcremesuppe und einem herzhaften Spargelrisotto.

Speisenempfehlung Detail

Blumenkohlcremesuppe mit Spargelteigtaschen, Flusskrebspulver und Flusskrebsen - Norbert
Niederkofler (Restaurant St. Hubertus)

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  • Charakter

    Farbe: hellgelb mit grünlichem Schimmer
    Geruch: zart und vielschichtig im Bukett, an junge, frische Tomatenlätter und an tropische Früchte erinnernd.
    Geschmack: angenehm vollmundig mit ausgewogen frischer Säurestruktur und anhaltenden Abgang.

  • Jahrgang

    Das Weinjahr 2019 war ein sehr facettenreiches Jahr.
    Es begann mit einem trockenen und warmen März. Darauf folgte ein wechselhafter April und ein regenreicher, sehr kühler Monat Mai. Diese langanhaltende kühle Witterung brachte eine sehr langsame Entwicklung der Reben mit sich und führte zu einer etwas verspäteten Rebblüte Anfang Juni. Es folgte ein hochsommerlicher, heißer Juni, welcher von einer extremen Hitzewelle mit Rekordwerten nahe der 40° Celsius-Marke gekennzeichnet war. Diese Witterung begünstigte ein rasches und üppiges Rebwachstum. Die Monate Juli und August verliefen nicht mehr so extrem heiß. Zwischenzeitlich kam es immer wieder zu Hitzegewittern, welche einerseits für die nötige Abkühlung sorgten und andererseits, lokal aber auch heftige Hagelschläge, mit großen Schäden hauptsächlich in der Zone um Bozen-Gries, mit sich brachten.
    Die Ernte begann in der ersten Septemberwoche und somit, zurückblickend auf die letzten 10 Jahre, etwas verspätet. Ein schöner Herbst ermöglichte eine gute Traubenreife und verspricht somit einen guten Jahrgang 2019.

  • Flaschenreife

    Kühle Lagerung bei konstanter Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit und mit möglichst wenig Lichteinfluss
    Kellertemperatur: 10 - 15 °C

  • Boden

    Die Weinberge liegen zwischen 250 und 900 Metern auf einer auffallend rot gefärbten Porphyrunterlage. Es handelt sich dabei um ein vulkanisches Gestein mit großen Mineraleinsprenglingen, geologisch Quarzporphyr genannt. Auf diesem Terroir entstehen sehr salzige Weine mit toller Spannung am Gaumen und außergewöhnlicher Langlebigkeit. Die Ausrichtung der Rebanlagen nach Süden gewährleistet eine starke Sonneneinstrahlung. Unter fast schon mediterranen Verhältnissen gedeiht hier eine breite Palette von Traubensorten und man trifft in Terlan auf so manche Mittelmeerpflanzen wie Oliven, Granatäpfel, Zypressen oder Mandelbäume. Während der Reifezeit garantieren warme Tage und kühle Nächte für einen hohen Gehalt an Zucker und Aromastoffen sowie die charakteristische alpine Frische.
    Das Terlaner Gebiet hat aufgrund der besonderen klimatischen und geologischen Gegebenheiten neben der geografischen Ursprungsbezeichnung „Südtirol DOC“ eine eigene Herkunftsbezeichnung mit dem Zusatz „Terlaner“. Als „Terlaner klassisch“ werden jene Rebsorten bezeichnet, die im klassischen Terlaner Gebiet zwischen Andrian, Nals und Terlan wachsen.

  • Klima

    Die hoch aufragenden Gipfel der Alpen schützen Südtirol im Norden vor rauen atlantischen Nordströmungen, vom Süden ist das Land von mediterranen Einflüssen geprägt. Dadurch ergeben sich große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, die für elegante Reife sorgen.
    Auch gen Süden erfüllen Berggruppen wie die Adamello eine Schutzfunktion. Deshalb beträgt die jährliche Niederschlagsmenge im Vergleich zum südlichen Alpenvorland nur etwa ein Drittel und die Besonnungsintensität ist höher. Diese klimatischen Bedingungen erinnern an Weinbaugebiete wie das schweizerische Wallis.
    Wenn die Sonne an einem der 300 Sonnentage hinter den östlichen Bergen Terlans auftaucht, steht sie schon hoch am Himmel. Das liegt daran, dass das Weingebiet süd- bis südwestlich ausgerichtet ist. Die direkte Sonneneinstrahlung ist aufgrund der geringeren Dichte der Atmosphäre höher, die diffuse Strahlung zugleich geringer. Das erhöht den Unterscheid zwischen sonn- und schattenseitigen Hängen.

    Mikroklima in Terlan
    Kontinentales Klima (Cfa nach Köppen-Geiger)

    Sonnenstunden: ø 2135/Jahr
    Höchsttemperaturen: 38,2 °C
    Mittlere Temperaturen: 12,9 °C
    Tiefsttemperaturen: -10,7°C
    Niederschlagsmenge: ø 558 mm/Jahr
    Mittlere Globalstrahlung: 150,1 W/m²
    Winde:
    - Nordföhn: kühler, trockener Fallwind
    - Ora: Talwindsystem von Süden,  aus der Poebene in die Täler gesaugte Luft