Lunare

2020

"Einen opulenten Wein mit viel Eleganz verkörpert unser Lunare. Sein äußerst vielschichtgier Duft und seine mächtige Struktur verschmelzen in einem harmonischen Gesamteindruck, welcher große Trinkfreude bereitet."
Rudi Kofler

Weitere Jahrgänge

Wein

Herkunftsgebiet: Südtirol - Italien
DOC Gebiet: Südtiroler
Sorte: 100% Gewürztraminer
Jahrgang: 2020
Ertrag: 40 hl/ha
Ausrichtung: Süd - Südwest
Neigung: 5 -25 %
Höhenmeter: 300 - 400 m

Ausbau

Lese und Traubenselektion per Hand; sanfte Ganztraubenpressung und Klärung des Mostes durch natürliche Sedimentation von den Trubstoffen; langsame Gärung bei kontrollierter Temperatur sowie und Reife für 9 Monate auf der Feinhefe teils im großen Holzfass (50%) teils Edelstahltank (50%); Assemblage drei Monate vor der Flaschenfüllung.

Technische Daten

  • Alkoholgehalt: 15,0 % vol.
  • Restzucker: 6,5 g/l
  • Gesamtsäure: 5,3 g/l

Servierempfehlung

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Burgunderglas
Serviertemperatur: 12 - 14 °C

Speisenempfehlung

Interessant zu für die asiatische Küche typischen süß-sauren Kombinationen, zu gegrilltem Drachenkopf oder Schwertfisch aber auch zu rosa gebratenen Taubenbrustscheiben; Kürbisgnocchi mit Walnüssen und Albatrüffeln an Balsamicodressing aber auch mit Zimt verfeinerter Milchreis; ebenso zu leicht arboriniertem Käse, wie ein milder Gorgonzola.

Recyclinginformationen

Prüfen Sie die Vorschriften Ihrer Gemeinde
Kapsel: TIN 42– Kunststoff/Aluminium – Altmetallsammlung
Kork – FOR 51 – Kork - getr. Sammlung für Bioabfälle
Flasche - GL 71 – Glas – Altglassammlung
Karton – PAP 20 – Wellpappe – Altpapiersammlung
Karton 2 – PAP 21 – sonstige Pappe – Altpapiersammlung

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  • Charakter

    Farbe: leuchtendes,intensives goldgelb
    Geruch: Eine fein verwobene und dichte Nase kennzeichnen diese Gewürztraminerselektion, wobei ein tropisch-exotischer Duft nach Rosenblätter, Limette, Litschi und Orange enthüllt wird. 
    Geschmack: Die fruchtige Aromatik wirkt am Gaumen betont saftig und klar, und wird vom feinem Schmelz und salzigen Noten untermauert.

  • Jahrgang

    Das Jahr begann mit einem trocknen und milden Winter. Erst im Monat März fielen erste ergiebige Niederschläge. Anfang April kam es zu einem etwas verfrühtem aber dennoch sehr gleichmäßigem Austrieb der Reben. Es folgte ein warmer Mai mit zumeist strahlendem Sonnenschein. Dies förderte die Entwicklung der jungen Triebe besonders gut und führte in den frühsten Lagen zu einem Blühbeginn Mitte Mai. Ein Kälteeinbruch sowie mehrere Regentage Anfang Juni, verlangsamten die Triebentwicklung deutlich, parallel dazu verzögerte sich die Blüte in den späten Lagen. Die darauffolgenden Monate Juli und August waren von ausgewogenen Niederschlägen und angenehmen Temperaturen geprägt, wobei besonders die Nachttemperaturen stets auf ein kühles Niveau sanken.
    Die Ernte begann in den frühen Lagen am 26. August mit Sonnenwetter. Gegen Ende August wurde die Ernte durch ergiebige Niederschläge unterbrochen und die unbeständige Witterung Anfang September stellte so manchen Winzer vor große Herausforderungen. Partiell war es deshalb notwendig zwei Lesegänge durchzuführen, um selektiv nur Traubengut in Vollreife zu ernten. Diese akribische Arbeit ermöglichte es, am Ende die gewünschte Reife und Qualität zu erreichen.
    Insgesamt erforderte der Jahrgang 2020 viel Nervenstärke und war sehr herausfordernd. Durch eine konsequente Mengenreduktion und reichlich Geduld bei der Lese konnte eine gute Weinqualität erzielt werden.

  • Flaschenreife

    Kühle Lagerung bei konstanter Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit und mit möglichst wenig Lichteinfluss
    Kellertemperatur: 10 - 15 °C
    Sehr gutes Reifepotential > 10 Jahre 

  • Boden

    Südtirol ist eines der kleinsten Weinanbaugebiete Italiens. Dank seiner geografischen Lage am Schnittpunkt zwischen alpinem Norden und mediterranem Süden aber auch eines der facettenreichsten. Unzählige Generationen haben Südtirol als Weinland geprägt, wo Winzerinnen und Winzer in unterschiedlichen Klimazonen, mit wechselnden Bodentypen und auf Höhenlagen von 200 bis 1.000 Metern Weinbau betreiben. Hier entstehen authentische Weine mit eigenständigem Charakter, wobei der Sortenschwerpunkt auf Weißwein liegt: Rund 60 Prozent der Weinbaufläche sind mit weißen und nur 40 Prozent mit roten Rebsorten bepflanzt.
    Bei den Weißweinen sind es in erster Linie Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc, die neben Grauburgunder und Gewürztraminer Südtirol zu einer der führenden Weißweinregionen Italiens machen. Im Rotweinbereich reicht die Bandbreite von den autochthonen Rebsorten Lagrein und Vernatsch bis hin zu internationalen Klassikern wie Pinot Noir, Merlot und Cabernet. Eine Vielfalt, die zu 98 Prozent DOC klassifiziert ist und eine beachtliche Dichte an Spitzenweinen hervorbringt.

  • Klima

    Die hoch aufragenden Gipfel der Alpen schützen Südtirol im Norden vor rauen atlantischen Nordströmungen, vom Süden ist das Land von mediterranen Einflüssen geprägt. Dadurch ergeben sich große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, die für elegante Reife sorgen.
    Auch gen Süden erfüllen Berggruppen wie die Adamello eine Schutzfunktion. Deshalb beträgt die jährliche Niederschlagsmenge im Vergleich zum südlichen Alpenvorland nur etwa ein Drittel und die Besonnungsintensität ist höher. Diese klimatischen Bedingungen erinnern an Weinbaugebiete wie das schweizerische Wallis.
    Wenn die Sonne an einem der 300 Sonnentage hinter den östlichen Bergen Terlans auftaucht, steht sie schon hoch am Himmel. Das liegt daran, dass das Weingebiet süd- bis südwestlich ausgerichtet ist. Die direkte Sonneneinstrahlung ist aufgrund der geringeren Dichte der Atmosphäre höher, die diffuse Strahlung zugleich geringer. Das erhöht den Unterscheid zwischen sonn- und schattenseitigen Hängen.

    Mikroklima in Terlan
    Kontinentales Klima (Cfa nach Köppen-Geiger)

    Sonnenstunden: ø 2135/Jahr
    Höchsttemperaturen: 38,2 °C
    Mittlere Temperaturen: 12,9 °C
    Tiefsttemperaturen: -10,7°C
    Niederschlagsmenge: ø 558 mm/Jahr
    Mittlere Globalstrahlung: 150,1 W/m²
    Winde:
    - Nordföhn: kühler, trockener Fallwind
    - Ora: Talwindsystem von Süden,  aus der Poebene in die Täler gesaugte Luft