Jahrgang 2008 ∗∗∗

Mit seiner unbeständigen Witterung stellte das Erntejahr 2008 die Terlaner Winzer vor so manche Herausforderung. Auf einen milden und trockenen Winter folgte der feucht-kühle Frühling – spät und zögerlich erfolgte dementsprechend der Austrieb der Reben. Auch Mai und Juni geizten nicht mit dem Regen und zogen so die Rebblüte in die Länge. Doch diese Verzögerung erwies sich letztlich als sehr hilfreich für einen späteren Erntebeginn und ein geringeres Beerengewicht. 

Ende Juni zeigte sich das Wetter von seiner unberechenbaren Seite: schwere Hagelgewitter zogen einen Teil des Terlaner Einzugsgebiets stark in Mitleidenschaft. Einsatz und Fleiß waren gefragt - die Winzer haben ihr Bestes gegeben, um die Folgen dieser Wetterkapriolen wettzumachen.

Wer in den Rebanlagen konsequent und kompromisslos gearbeitet hat, wurde von der Natur letztendlich belohnt. Der klassische Altweibersommer schmeichelte den Terlaner Trauben mit seinen milden Sonnenstrahlen und verwöhnte die Winzer mit schönem Lesewetter. Das Ergebnis sind Weine, die die Geschichte eines bewegten Jahrgangs in sich tragen

Weißweine

Frisch und von einer rassigen Säure präsentieren sich die Weißweine, die demgemäß etwas mehr Zeit für die volle Entfaltung brauchen werden.

Rotweine

Die fruchtigen, eleganten und geschmeidigen Rotweinen kündigen außergewöhnliche Aromavielfalt und einen spannenden Weingenuss an.

Temperatur

13,0°C

Niederschlag

941,0 mm

Erntebeginn

08 September 2008

Sonnenstunden

2.161 h