Raritäten

Gespannt wartet die Weinwelt alle Jahre auf den Terlaner Raritätenwein. Welche Rebsorte wird es diesmal sein? Noch viel wichtiger ist meist jedoch die Frage, wie viele Jahre dieser Wein wohl schon auf der Feinhefe gereift sein wird. Antworten darauf gibt die bei den Raritäten angewandte Ausbaumethode, auch Stocker Methode genannt.

 

Die Stocker Methode

Begonnen hat alles mit dem Altkellermeister Sebastian Stocker. Er war es nämlich, der - in Anlehnung an die Vorbilder des französischen Weinbaus -  begonnen hat, die Weine länger auf der Feinhefe reifen zu lassen.

Heute werden für die Raritätenweine herausragende Jahrgänge zunächst ein Jahr lang im Holzfass ausgebaut, danach kommen sie 10 bis 30 Jahre lang in kleine Stahlfässer (2500 Liter), in denen sie genug Zeit haben, um auf der Feinhefe ihre Aromenvielfalt und komplexe Struktur zu entwickeln.

Sobald der Kellermeister sie als harmonisch und ausgewogen betrachtet, kommen sie in die Flaschen. Ihre vollendete Trinkreife erreichen sie nach weiteren 4 bis 5 Jahren Flaschenlagerung.

Derzeit lagern 15 Jahrgänge dieser Ausbaumethode in kleinen Stahlfässern, zurückreichend bis in das Jahr 1979. Zur Verwendung kommen Weißburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc und die Cuvée Terlaner. Jährlich ist vom Raritätenwein eine Stückzahl von nur 3.330 Flaschen verfügbar.

 

Bisher abgefüllte Raritäten

Weißburgunder 1979 - Weißburgunder 1983 - Weißburgunder 1988 - Chardonnay 1990 - Chardonnay 1991 - Terlaner 1991 - Sauvignon 1992 - Chardonnay 1992 - Chardonnay 1993 - Chardonnay 1994 - Chardonnay 1995 - Weißburgunder 1996 - Chardonnay 1996 - Chardonnay 1997 - Chardonnay 1998 - Chardonnay 1999 - Chardonnay 2000 - Weißburgunder 2002 - Chardonnay 2003 - Weißburgunder 2004